Archiv für den Monat: November 2013

Veganer Frischkäse

Nur ganz kurz: SOYANANDA ist wohl die erste (Frisch-)käse Alternative, die echt ans Original rankommt. Also Linda, Jules und ich haben ihn einstimmig für gut befunden! (Und wir lieb(t)en ECHTEN Käse!)
Es gibt drei Geschmacksrichtungen und lediglich bei der “natur” Varriante kann man noch eine leichte Soyanote heraus schmecken. “Kräuter-Knoblauch” schmeckt hingegen wie Bresso oder Ähnliches. Love it!

“Hühner” Frikassee

Mit den Fleischersatzprodukten ist das ja so ne Sache… Sie schmecken einfach nie so wirklich wie Fleisch und manchmal sogar richtig ekelig. Im Normalfall koche ich daher sehr Gemüse lastig und bin happy damit!

Trotzdem packt mich immer mal wieder die Neugier auf das ein oder andere Ersatzprodukt. So auch bei den “Sojaschnetzeln” von Vantastic Foods (gekauft im “Veganz” in Hamburg). Mein Plan: “Hühner” Frikassee.


Das geht so:
-Sojaschnetzel nach Packungsbeilage zubereiten (10min in heißer Brühe quellen lassen, leicht ausdrücken) Brühe auffangen!
-Zwiebel und Schnetzel scharf anbraten
-Gemüse dazu (Hier: Erbsen, Möhren, Mais), gerine Hitze
-Mit Brühe (100-200ml) und 2EL Mandelmus ablöschen, Salz/Pfeffer
-Bis zur gewünschten Konsistenz köcheln lassen

Mit Reis oder Nudeln essen :-)

Fruchtsäfte

Viele Säfte werden mit Gelatine geklärt. Deklariert werden muss das nicht!
Hier gehts zu einer Petition von Foodwatch: http://www.youtube.com/watch?v=A56dmkOg2Zw#t=23

Außerdem eine Liste von Peta mit Säften die ihr mit gutem Gewissen kaufen könnt: http://www.peta2.de/web/home.cfm?p=463

Oder noch besser: Wasser trinken :P und selbst zu Mixer oder Saftpresse greifen.
Dann bekommt ihr auch WIRKLICH die versprochenen Vitamine!

Dm macht’s möglich

Wie ihr wisst, sind wir Vier keine Hardcore-Veganer…
Jedoch versuche ich persönlich wo es geht auf die vegane Alternative zurück zu greifen! Das hat meine Essgewohnheiten zum Guten verändert-Es ist für mich kein Verzicht.
Eher habe ich viele tolle neue Nahrungsmittel entdeckt, bei denen ich nicht weiß, wie ich mein bisheriges Leben ohne sie ausgekommen bin ;-) (Avocado mein Held!!!)

Aber nun zum eigentlichen Bloginhalt.
Checkt mal den Link: http://www.vegan.at/productdb/view_company.php5?companyId=8
Dort sind alle veganen Produkte von Dm aufgelistet. Und das sind wirklich eine Menge.
Im Grunde könnt ihr da “alles außer Obst und Gemüse” bekommen. Preislich total in Ordnung und meist sogar in Bio-Qualität. Gefällt mir!

Gesunde Schoko “Pralinen”

Ich liebe Schokolade.
Und ich liebe naschen ohne schlechtes Gewissen!
Diese Schoko-Kokos Bällchen bestehen lediglich aus drei Zutaten, enthalten keinen Zucker oder Ähnliches und sind sehr einfach zu machen.

Ihr braucht:
-Gemahlene Mandeln (1-2 Päckchen)
-Entsteinte Datteln
-Kakaopulver (Kein Trinkkaba!)
-Kokos (optional)

Wer keinen Hochleistungsmixer hat, macht es wie ich und weicht die Datteln einige Stunden in Wasser ein. (Ich habe leider keine Mengenangaben. Waren wohl so 10-15) Dann gießt ihr das Wasser ab und könnt die Datteln mühelos mit dem Pürrierstab zu Brei verarbeiten. Hier gebt ihr nun je nach Geschmack 1-2EL Kakao hinzu sowie eine Packung gemahlene Mandeln. Die Konsistenz sollte fest teigig werden-Je nachdem noch Mandeln hinterher. Am Besten mit einem Löffel oder einer Gabel vermengen, sonst habt ihr alles an den Fingern.

Zum Schluß noch Kugeln rollen und in Kokos wälzen. Ab in den Kühlschrank zum Festigen und kalt genießen!

Warum wir nie den Kühlschrank leer essen – Restekochen 1

Gestern habe ich im Zug ein Gespräch am Nebentisch mitgehört.
Sie unterhielten sich über kochen, die Fresh Box, Hofmärkte und die Dame sagte dann irgendwann als sie beim Thema selber frisch kochen angekommen waren, zu ihrem Nebenmann:
“Und was ich dann am Wochenende beim Kühlschrank aufräumen immer wegschmeiße… Schlimm.”
Da habe ich mich gefragt: Wie kommt das?
Warum kaufen viele Leute immer riiiiiesen Mengen und verbrauchen sie nicht, lernen aber auch nicht draus?
Wir haben unseren Kühlschrank mittlerweile eigentlich ganz gut im Griff, deshalb hier easy Tipps:

– kleine Mengen kaufen, z.B. das 50g statt das 100g Glas
– nie hungrig einkaufen gehen
– öfter einkaufen gehen oder Essensplan für die Woche erstellen
– Einkaufszettel schreiben und nur kaufen was draufsteht
– Kühlschrank gut sortieren (“oooh, guck mal, da hinten steht noch ne Tupperdose – was da wohl drin ist?!”)
– angebrochene Speisen schützen z.B. durch Tupperdose
– auch mal was einfrieren

Und natürlich der Non-Plus-Ultra-Tipp:
– RESTEKOCHEN

Ich habe beschlossen, dass daraus jetzt eine Reihe werden soll.
Es gab noch große Auswahl im Kühlschrank dieses Mal, also gibt’s ein fancy Gericht! Die Marinade habe ich kurzerhand erfunden.
Heute also bei Restekochen 1:
Kolrabischnitzel mit Gnocchi & Rahmgemüse

für 2 Personen:
1 Kolrabi
Tomatenmark
Senf
Cashewmus
Semmelbrösel
Hefeflocken
Brühepulver
1 Pck Gnocchi
Zucchinireste
Pilzreste
Zwiebel
Knoblauch
Weißwein
Sojasahne

Wasser für die Gnocchi aufsetzen.
Den Kolrabi in Scheiben schneiden.
Aus Cashew, Senf, Tomatenmark und einem Schuss Wasser eine dickflüssige Marinade anrühren und Kolrabi darin wenden.
Marinierten Kohlrabi in zusammengerührter Semmelbrösel-Hefeflocken-Brühe-Mischung wenden. In einer Pfanne mit einem Schuss Öl rotgold rösten und raus aus der Pfanne!
Zwiebel, Knoblauch, Pilze, Zucchini in die Pfanne und anbraten.
Gnocchi ins Wasser.
Bratmische mit Wein ablöschen und kurz einkochen lassen, Sojasahne dazu, nochmal kurz einkochen lassen.
Gnocchi abgießen. Alles auf den Teller. Fertig.
Tadaaaaa!