Archiv für den Monat: Juni 2014

Saftfasten

Zu allererst möchte ich fest halten:
-Saftfasten ist keine Diät!
-Saftfasten bitte lediglich mit frisch gepressten/entsafteten Säften machen.
-Ab drei Tagen Saftfasten sollte man Einläufe machen, sonst bleiben die Giftstoffe drin.
-Ich bin keine Ärztin oder Ähnliches und habe bisher recht wenig Ahnung von der Marterie!
Aber mit super Videos von Roheenergie, dem Entsafter einer guten Freundin, Internetinfos und ein bisschen Durchhaltevermögen haben mir 2-3 Tage Saftfasten sehr gut getan.

Muss man ein bisschen Zeit mitbringen: Denn auch die Tage vor und nach den Safttagen, sollten nicht von nährstoffarmem Essen geprägt sein.
Ich habe montags mit solch einem Entlastungstag gestartet.
Am Besten wäre gewesen Obst und Gemüse in jeglicher Form zu sich zu nehmen. Da mir aber ein langer Arbeitstag bevorstand (an dem ich fünf Stunden am Stück nicht wirklich essen konnte), gab es mittags noch Naturreis mit Tomatenmark und Brokkoli. Alles bereits ohne Salz und Fett!
Dienstags bin ich dann etwas früher aufgestanden um mir meine Säfte für den Tag zu machen. Die Säfte halten sich gut 24 Stunden im Kühlschrank… Ganz frisch ist aber natürlich toller.
Abgefüllt in Flaschen hab ich mir die erste Ration einfach mit in die Uni genommen.
Für drei Liter Saft, die ich (neben 1-2 Litern Wasser am Tag) getrunken habe, brauchte ich:

1,5kg Orangen (ein Netz)
1-2kg Äpfel
1kg Karotten (eine Packung)
1 Gurke
3 Stangen Sellerie

Ursprünglich hätte ich gerne noch frische rote Beete oder mehr grün gehabt… Aber ich hab’s nicht mehr auf den Markt geschafft. So gab es einen bunten Mix aus Apfel-Karottensaft, Orangen-Apfelsaft, oder einfach „Alles zusammen mit Gurke und Sellerie“ (schmeckte bisschen salzig wie so ein Isotonisches Getränk).
Immer wenn ich Hunger bekam, hab ich ein bisschen Saft getrunken. Es ist wichtig, dass ihr diesen gut einspeichelt, weil die Verdauung im Normalfall schon im Mund beginnt (durchs kauen).
Generell hatte ich keinmal richtig schlimm Hunger. Man nimmt ja aber durch drei Liter Saft auch ordentlich Kalorien zu sich, lediglich der Magen bleibt leer.
Es gibt nichts Schlimmeres als mit leerem Magen einschlafen zu müssen, also hab ich mir auf die Nacht noch eine kleine Cashewmilch gegönnt (1Tl Cashewmus mit Wasser aufgekocht, gemahlene Vanille dazu). Denn ich hatte bei den Frankjuice Säften gesehen, dass der Saft für den Abend im Grunde genau daraus besteht… Also: Kann das ja gar nicht so verkehrt sein ;-)
(Dort kann man sich eine komplette Saftfasten Kur zuschicken lassen. Alles wird frisch entsaftet und per Express zu Euch geschickt. Man kann wählen zwischen drei und fünf Tagen, mehr oder weniger grün. Kostet halt ne Stange Geld. Bei Interesse: http://www.thefrankjuice.com)

Das Faszinierende passierte dann am nächsten Morgen: Ich wachte auf ohne jegliches Hungergefühl! Auch ein bisschen spooky… Nach einem frisch gepressten Orangensaft bin ich dann sogar ins Fitnessstudio. Habe aber bewusst nicht zu hart trainiert, weil ich definitiv ein bisschen müde war. Meine drei Liter Tages-Saftration bestand aus den gleichen Dingen wie am Vortag, nur die Cashewmilch hab ich weggelassen.

Da Freitag Abend Familienzusammentreff mit viel Gekochtem bevorstand, wollte ich bereits Donnerstag wieder leicht mit Obst und Gemüse einsteigen. Der Tag begann erneut mit Orangensaft und einer halben Stunde schwimmen im Freibad. Danach trank ich einen Smoothie aus Bananen und Beeren. Mittags gab es selbst gekochte Gemüsesuppe ohne Salz etc. (Ich habe einfach eine Packung Suppengemüse gekocht und pürriert) und am Abend einen Rohkostsalat mit Limettensaft-Dressing. Ungewollt ein weiterer sehr flüssiger Tag :-)

Bereits nach diesen 2,5 Tagen Saftfasten hatte ich das Gefühl meine Verdauung und vor allem den Appetit wieder normalisiert zu haben. Selbst Freitag Abend mit Blätterteigschneckchen, Weißbrot und Co. bei der Familie, hatte ich keine Lust auf Völlerei. (Sonst bin ich Raupe nimmersatt!)
Die Verdauung ist jetzt-zehn Tage später-immer noch besser!
(Ich müsste mir mal endlich angewöhnen langsamer zu kauen, wenn ich alleine esse…)
Also: Alles in allem: Gut und hilfreich. Vor allem wenn man wirklich Krankheiten oder Verdauungsprobleme zu besiegen hat. Sicher auch supergut zum Stoffwechsel ankurbeln.

Am ersten Tag dachte ich: „Wieso nur? Nie wieder!“ Und als dann am zweiten Tag das Magengrummeln weg war, fand ichs „lässig“ :o)

Lieblingskosmetik aus der Drogerie

Ich habe mittlerweile einige vegane Produkte, die ich super gerne mag und regelmäßig nachkaufe.
Ihr findet im Drogeriebereich viele Marken, die keine Tierversuche durchführen! (Bspw. Die DM Hausmarken Balea und Alverde) Dort muss man dann aber nochmal genau nachforschen inwiefern die Inhaltsstoffe vegan sind.
Umgekehrt gibt es scheinbar auch Produkte die von den Inhaltsstoffen her vegan sind, jedoch nicht tierversuchsfrei!
-> Gute Infos hierzu findet ihr beim Youtube Kanal Jessveganlifestyle

Hier zeige ich Euch eine kleine Auswahl meiner liebsten Produkte:

Treaclemoon Duschgel/Creme
Wer auf intensive Gerüche steht, wird Treaclemoon lieben. Gaaaanz tolle Duftrichtungen als Duschgels oder Cremes, in mini oder groß! Ich hatte bisher Kokos, Erdbeere, Zitrone und Ingwer. Ihr findet die Produkte in fast allen Drogeriemärkten. Alle vegan!
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Alverde Heilerde Serum
Du neigst zu trockener aber auch unreiner Haut? Eigentlich creme ich mir nicht jeden Tag das Gesicht ein. Aber ich hab so ein paar Stellen, die gerne trocken werden, jedoch auch hier und da mal einen kleinen roten Punkt ;-) Um mir da nicht den größten Scheiß reinzuschmieren, habe ich mal das Heilerde Serum ausprobiert und bin mittlerweile Fan. Es gibt mir irgendwie das Gefühl von Creme, Pflege und Reinigung. Vegane Alverde Produkte sind als solche gekennzeichnet!
Generell bei stark unreiner Haut: HEILERDE! Die gibts in Pulverform oder als fertige Paste (ohne Cremezusätze etc.) im Drogeriemarkt. Die Heilerde Paste aus dieser Alverde Serie kann ich nicht empfehlen, zu fettig! Einfach auf die natürliche Matsche zurück greifen, die wirkt echt Wunder
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Alverde Apfellimetten Creme
Für die Tage an denen die Haut supi dupi ist, ich aber trotzdem ne Schicht unterm Make Up möchte: Diese frisch duftende Creme! Soweit ich weiß nutzt Jules den Reinigungsschaum aus selbiger Serie.
Alverde an sich mag ich einfach gerne!

Alverde Zahnpasta Nanaminze
Hat mich anfangs nicht umgehauen, weil ich von meiner Vorgänger Zahnpasta ein “scharfes Brennen” gewohnt war. Und nur dann das Gedühl hatte “frisch” zu sein! Diese Zahnpasta scheint mir aber deutlich schonender zu sein und sauber macht sie natürlich auch. Mittlerweile ätzt es mir bei Colgate fast den Mund weg :D

CD Deo Granatapfel
Ach jaaaa… Da hatte ich vorher einen Deoroller von Alverde ausprobiert (Mango?) der aber leider nicht geholfen hat. Garnicht! Also… ich wusste vorher tatsächlich nicht, dass auch ich riechen kann… Generell ist das mit Deo’s aber so ne Sache. Weil ich natürlich ein Stück weit auch über die Alluminium “Problematik” nachdenke, aber generell eher der Geruchschutz im Vordergrund steht. In diesem hier sind halt Alkohole drin, was nach dem rasieren etwas brennt.
Ich hab einfach noch nicht das Ultimative für mich gefunden. Was benutzt ihr?