Warum wir nie den Kühlschrank leer essen – Restekochen 1

Gestern habe ich im Zug ein Gespräch am Nebentisch mitgehört.
Sie unterhielten sich über kochen, die Fresh Box, Hofmärkte und die Dame sagte dann irgendwann als sie beim Thema selber frisch kochen angekommen waren, zu ihrem Nebenmann:
“Und was ich dann am Wochenende beim Kühlschrank aufräumen immer wegschmeiße… Schlimm.”
Da habe ich mich gefragt: Wie kommt das?
Warum kaufen viele Leute immer riiiiiesen Mengen und verbrauchen sie nicht, lernen aber auch nicht draus?
Wir haben unseren Kühlschrank mittlerweile eigentlich ganz gut im Griff, deshalb hier easy Tipps:

– kleine Mengen kaufen, z.B. das 50g statt das 100g Glas
– nie hungrig einkaufen gehen
– öfter einkaufen gehen oder Essensplan für die Woche erstellen
– Einkaufszettel schreiben und nur kaufen was draufsteht
– Kühlschrank gut sortieren (“oooh, guck mal, da hinten steht noch ne Tupperdose – was da wohl drin ist?!”)
– angebrochene Speisen schützen z.B. durch Tupperdose
– auch mal was einfrieren

Und natürlich der Non-Plus-Ultra-Tipp:
– RESTEKOCHEN

Ich habe beschlossen, dass daraus jetzt eine Reihe werden soll.
Es gab noch große Auswahl im Kühlschrank dieses Mal, also gibt’s ein fancy Gericht! Die Marinade habe ich kurzerhand erfunden.
Heute also bei Restekochen 1:
Kolrabischnitzel mit Gnocchi & Rahmgemüse

für 2 Personen:
1 Kolrabi
Tomatenmark
Senf
Cashewmus
Semmelbrösel
Hefeflocken
Brühepulver
1 Pck Gnocchi
Zucchinireste
Pilzreste
Zwiebel
Knoblauch
Weißwein
Sojasahne

Wasser für die Gnocchi aufsetzen.
Den Kolrabi in Scheiben schneiden.
Aus Cashew, Senf, Tomatenmark und einem Schuss Wasser eine dickflüssige Marinade anrühren und Kolrabi darin wenden.
Marinierten Kohlrabi in zusammengerührter Semmelbrösel-Hefeflocken-Brühe-Mischung wenden. In einer Pfanne mit einem Schuss Öl rotgold rösten und raus aus der Pfanne!
Zwiebel, Knoblauch, Pilze, Zucchini in die Pfanne und anbraten.
Gnocchi ins Wasser.
Bratmische mit Wein ablöschen und kurz einkochen lassen, Sojasahne dazu, nochmal kurz einkochen lassen.
Gnocchi abgießen. Alles auf den Teller. Fertig.
Tadaaaaa!

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